Zwischen Keyboard und Kaffeetasse

Kaffee und Flammbrot trifft auf Musikgeschäft und Musikschule: Liebhaber des familiären Betriebes wissen direkt, wovon die Rede ist. Im Unisono können Gäste nicht nur Latte Macchiato und Gipfelis genießen, sondern auch in der größten privaten Musikschule der Region ihre Gitarren-, Klavier- oder Gesangsfähigkeiten erweitern. Livekonzerte und Schülerauftritte runden das Konzept ab. Aber wie entstand die Idee zur Kombination eines Bistros mit einem Musikgeschäft/-schule? Und für wen ist das Unisono die richtige Anlaufstelle? Diese und weitere Fragen beantwortet Marina Grossniklaus, Tochter des Gründers Andreas Grossniklaus.

Schon seit sie denken kann, darf die gelernte Kauffrau im Unisono mitwirken. Durch ihre Ausbildung kann sie die Büroarbeiten des Betriebs inklusive der Schuladministration selbst erledigen. Für die Musikschule arbeiten mittlerweile rund 20 Gitarren-, Bass-, Klavier-, Keyboard- und Gesangslehrer; im Geschäft und in der Reparaturwerkstatt sind drei Leute angestellt. Das Team des Unisono wird komplettiert durch Andreas und Monika Grossniklaus und drei weitere Aushilfskräfte, die im Bistro arbeiten.

Im September 2016 ist das Unisono umgezogen und aus der Einzelfirma wurde eine GmbH. Das ändert aber nichts am guten Ruf des Unternehmens. Das Unisono ist bekannt für seine familiäre Art – Kunden werden schnell zu Freunden. Und diese stehen mit ihren Wünschen für Marina Grossniklaus und ihrem Team an erster Stelle.

Wie entstand die Idee, „Unisono Bistro“ zu eröffnen?

Als wir an den neuen Standort gezogen sind, war klar, dass wir das Bistro, welches vorher als «Chamäleon» geführt wurde, irgendwie weiter existieren muss. Wir hatten schon am alten Standort den besten Kaffee, jetzt konnten wir die Kunden auch noch mit einer größeren Auswahl verwöhnen. Die 14-tägigen Livekonzerte und die Schülerauftritte machen das ganze authentisch, denn das Unisono verknüpft man als Musikgeschäft und Musikschule.

Mit wie viel Jahren kann man in dieser Musikschule lernen?

Wir bieten eine gratis Probelektion an, nach dieser Lektion schauen wir immer individuell mit dem Schüler an, ob er schon so «weit» ist. Es gibt Schüler, welche einen Kopf größer sind als ihre Schulgspändli, es gibt solche die von Zuhause das Instrument schon fast in die Wiege gelegt bekommen und solche, die zum Beispiel eine Gitarre das erste mal in ihrer Schnupperlektion in ihren Händen halten. Grob über den Daumen gesagt, haben wir bereits Schüler ab 5 bis 6 Jahren. Wir haben aber keinen genauen Richtwert.

Wie hoch sind die Preise für Einzelunterrichte? Gibt es irgendwelche Rabatte für Kinder oder Familien?

Wir haben Quartalspreise. Normal ist für einen Anfänger wöchentlich 30 Minuten Unterricht, das wäre dann ohne Rabatt CHF 500.00 im Quartal +/- 10 Lektionen. Im Gitarrenunterricht gibt es die Möglichkeit in einer Zweiergruppe den Unterricht zu besuchen, das kostet dann einen Schüler noch CHF 335.00, Familienrabatt haben wir auch. Der liegt pro Familienmitglied bei 10%. Falls ein aktiver Schüler, ein Familienmitglied oder ein Kunde Werbung für unsere Musikschule macht, erhält er einen CHF 50.00 Gutschein von uns für die Vermittlung jeden neuen Schülers mit Vertragsabschluss.

Welche Musikinstrumente kann man im „Unisono Musikgeschäft“ kaufen?

Hauptsächlich verkaufen wir Gitarren, elektrisch, akustisch, halbakustisch sowie Bassgitarren, Ukulele – nach Wunsch auch Mandolinen. Diverse Verstärker, Effektgeräte, Kleinmaterial wie Kabel, Taschen, Stimmgeräte, Saiten etc. haben wir auch auf Lager. E-Pianos und Keyboards können nach Kundenwunsch auch bestellt werden. Zudem sehr beliebt: unsere Gitarren- & Bassservices. Joe hat einen guten Ruf und wir dürfen wöchentlich immer einige Instrumente wieder instand setzen.

Alles rund um die Musik – und Kaffee

Im Unisono kommt jeder Musikliebhaber auf seine Kosten. Schon ab fünf Jahren wird hier unterrichtet, beraten – und bei Bedarf auch mit dem passenden Instrument und ggf. Reparaturen ausgestattet. Neben Einzelunterricht kann man auch in Zweiergruppen vorbeischauen. Für Familien oder bei Vermittlung neuer Schüler gibt es auf den normalen Preis sogar noch einmal Rabatt.

Nach dem Unterricht ist auch das nächste Getränk oder ein Dessert nicht weit. Im Bistro gibt es trotz Umzug noch immer den besten Kaffee. Der gehört für Familie Grossniklaus einfach zu ihrem Unternehmen dazu.

Den Originalartikel kann auf ProntoPro auch gelesen und geliked werden. Der Danke geht an Verena Arnold für das Interview.