Zum ersten Mal nach elf Jahren ging am Wochenende das Festival Cholererock in Hünibach über die Bühne. Die 600 Besucherliessen sich von den sieben Bands begeistern. Die Erwartungen der Organisatoren wurden übertroffen.
«Das Open Air hat all unsere Erwartungen übertroffen», bilanzierte OK-Präsident Tim Stauffer nach dem gelungenen Festival vom letzten Samstag. Das Cholererock-Open-Air in Hünibach fand am Samstag zum ersten Mal nach elf Jahren wieder statt. Nachdem der Anlass am Nachmittag von einer lokalen Schülerband eröffnet worden war, sorgte der aufstrebende Lucky Wüthrich für ein erstes Ausrufezeichen. Er entführte die Zuschauer mit tiefgründigen Texten in seine Welt.
Im Anschluss lieferte die Band El Burrito eine satte Portion rockigen Blues. Alt und Jung tanzte entsprechend begeistert mit. Mit den Punkern von Snatch folgte die zweifellos härteste Band des Abends.
Red Shoes als Höhepunkt
Die Alternative-Rock-Band Loose Connection versetzte das Publikum mit ihrem leicht melancholischen Sound in eine mystische Stimmung. Die Post ab ging danach mit der fünfköpfigen Truppe Red Shoes aus Hünibach, die dieses Jahr auch schon am Gurtenfestival spielten. «Das war unser bisher geilstes Konzert!», schrie Sänger Josua Romano am Ende des Auftritts entsprechend euphorisch in die Menge. Nach dem Gig der Lokalmatadoren hatte der eigentliche Headliner des Abends, die Band 77 Bombay Street, einen schweren Stand. Sie setzten dem Open Air jedoch einen würdigen Abschluss. Es gelang 77 Bombay Street jedenfalls, die Stimmung bis zum Schluss hochzuhalten.
Insgesamt besuchten rund 600 Musikinteressierte die Neuauflage des Festivals. «Wir erhielten nur gute Feedbacks und viel Lob für die Arbeit des OK», sagte dessen Präsident Tim Stauffer. Die Besucher hätten sich friedlich verhalten, es sei daher zu keinerlei Problemen gekommen. Dank des Depotkonzepts bei den Getränken resultierten zudem am Ende nur drei Kehrichtsäcke mit Abfall. Laut eigenen Angaben plant das OK bereits eine weitere Ausgabe des Festivals für den Sommer 2011.
Zäppu war immer für mich da, seit ich ihn kenne. Wenn du ins Unisono kommst, bist du wie ein Freund, nicht irgendein Kunde in einem Supermarkt. Auf Zäppu ist Verlass – egal mit welchem Problem du zu ihm kommst.
Erfolgreichster Schweizer Mundart-Sänger