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Les Paul / Der echte «Guitar Hero» ist tot

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Kategorie: In der Presse

Erstellt von: zapp

Ohne ihn wäre der Rock nie das geworden, was er ist: Der legendäre Gitarrist und Gitarrenentwickler Les Paul ist gestern 13.08.2009 in New York an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben.










 

Paul leistete Pionierarbeit bei der Entwicklung zahlreicher Hall- und Echoeffekte und war entscheidend an der Weiterentwicklung der E-Gitarre beteiligt. Die von ihm entwor­fene und von der Firma Gibson gebaute Solidbody-E-­Gitarre Gibson Les Paul zählt zu den berühmtesten Modellen überhaupt.

Les Paul wurde 94 Jahre alt. Als Experte mit der elektrischen Gitarre und der Entwicklung moderner Aufnahmetechniken wurde er weltberühmt. Eine E-Gitarre, die «Gibson Les Paul», wurde nach dem Musiker benannt.Paul wurde unter dem Namen Lester William Polfuss im ländlichen US-Staat Wisconsin geboren. Schon als Junge spielte er Banjo und Gitarre. Nach eigenen Angaben war er ein begeisterter Bastler, der Elektrogeräte zerlegte und wieder zusammenbaute.In den 30er und 40er Jahren trat Paul mit zahlreichen Big Bands und Musikgrössen wie Bing Crosby, Nat King Cole und Frank Sinatra auf. Später landete er mit seiner damaligen Frau, der Sängerin Mary Ford, grosse Hits mit den Songs «How High the Moon» und «Vaya Con Dios».Bei einem Autounfall im Jahr 1948 wurde er schwer am Arm verletzt. Er gab dem Arzt die Anweisung, seinen Arm so zu richten, dass er weiter eine Gitarre halten könne.Viele EhrungenIn den 50er Jahren brachte er die von ihm entworfene «Gibson Les Paul»-Elektrogitarre auf den Markt, die später von unzähligrn Künstlern, darunter Eric Clapton und Pete Townshend, gespielt wurde und wird.Der mehrfache Grammy-Gewinner erhielt im Laufe seiner langen Karriere viele Ehrungen. 1988 wurde er in die «Rock and Roll Hall of Fame» aufgenommen.Bis ins hohe Alter trat der an Arthritis leidende Gitarrist noch in Clubs und bei Konzerten auf. «Wenn man dickköpfig ist, geht alles», scherzte er einmal in einem Interview mit der «Washington Post». «Ich spiele mit den Fingern, die mir noch geblieben sind».

 

Fabian"Morgi" Morgenthaler

Egau wo härä eim z Läbä verschlaht: Was im UNISONO bi Zäppu glehrt hesch, nimmsch irgendwie mit. D' Fröid ar Musig u ar Gitarre stirbt nie, glich i weli Richtig sech di Musiggschmack entwicklät. I däm Sinn het mir z' UNISONO vor fasch 14 Jahr ä grossi Tür göffnet!

Gitarrist bei "Skepsis"

www.skepsis.net