Die Geschichte lernt uns, das die Geschichte uns nichts lernt!?
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12. September 2002 um 00.00
von: Zäppu
Man schreibt das Jahr 2002 und es geschah im August. Nebelschwaden, Donnergeroll, Serie Feuer hinter allen Ecken, Kopfschüttelnde Japaner, Amerikaner, Holländer, weiss der Kuckuck noch was für verschiedene Nationalitäten, flüchten unter einen Unterstand oder einen schützenden Baum. Kindergeschrei, Hundegebell, he ja, Hunde waren eigentlich auch die einzigen Tiere, welche sich nicht irgendwie verkriechen konnten. Alle anderen Lebewesen (ausser den Schweizern) haben sich in Sicherheit gebracht. Ist ja eigentlich auch egal, die Tiere sind nach unserer Verfassung eh nur als "Sache" deklariert, oder auf dem Grill heiss geliebt. Nein, das sind nicht Szenen aus einem neuen Bond Streifen. Real Life in Interlaken an unserem nationalen Frei- und Feiertag dem 1. August! Regie und Drehbuch frei nach Schiller. Jedes Jahr der selbe Lärm um nichts, oder geht's hier wirklich um unsere Existenz, um free Willy, unsere Kult-Figur mit den Holzzoggeli, dem Apfelverschiesser, dem Bärtigen , unserer Freiheit?
Vor einem Jahr, jeder erinnert sich sicher noch an die schrecklichen Bilder aus N.Y. Auch dort hat sich ein bärtiger Manne dem Vogt wiedersetzt, nicht mit Apfelschuss, aber auch aus dem Hinterhalt. Nicht das ich solche Aktionen gutheisse, möchte nur, die mir aufgefallene Parallelität vom Leibe schreiben und mir die Fragen erlauben: Wer ist Feind, wer ist Freund, auf welcher Seite stehe ich, welche Handlungen kann ich gutheissen, welche muss ich verurteilen? Mit diesen Gedanken meine lieben Frauen und Mannen, möchte ich euch in den neuen Tag entlassen, aber nicht ohne es zu unterlassen, Dir noch ein paar Fragen zu stellen: Wie würdest Du die Welt regieren, verändern, was würdest Du für Wünsche, Visionen und Ziele an uns rechtschafene Schweizer am nächsten Feiertag (Trauertag für Gessler's Gefolgen) als 1. August Redner am Mikrofon weitergeben?
P.S. am Stammtisch ist alles immer viel einfacher, gell, Herr / Frau Tell.
Piiiiis u sit lieb zu'ne nand, old Zäpperhänd
SylvieKempa
Ich wünsche dem UNISONO zehn weitere Jahre mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen – im übertragenen Sinn. Und falls doch einmal Wolken aufkommen
sollten, werde ich bei Petrus ein gutes Wort für Zäppu einlegen!
Stv. Redaktionsleiterin CapitalFM
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